Civilian ZS-55AM - mehr ziviler Bergespaß geht kaum ...

Begonnen von Rafael Neumann, 07. Februar 2021, 19:00

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Nornagest

Ein paar Modelle wollt ich bauen. jetzt bin ich damit soweit im Rückstand, das ich wohl ewig klebe.

der55er

Hallo,
schön, das alles ohne größeren Schaden gut ging.
Das Ergebniss sieht auf alle Fälle gut aus.
Und nun bin ich wieder gespannt, wie es weitergeht?

Schöne Grüße, Jörg
Viele Grüße aus Ostthüringen

Rafael Neumann

Hallo zusammen,

wie soll es schon weitergehen, zunächst wieder mit Kleinteilen und Verfeinerungen, denn davon gibt es noch eine Menge umzusetzen. Zunächst wurden an den beiden vorderen Kotflügeln ein paar Drähte, die Trennbleche, Scheinwerfer und ein paar Leerrohre ergänzt:









Ein paar Details rund um die Fahrerluke:



Ein wenig mehr an Aufwand erfoderte der Aufbau der Kommandantenkuppel, hier mal das Bild aus der Anleitung:



An dem Teil aus dem Umbausatz hing ein recht großer Resinklotz, der heruntergesägt und plangeschliffen wurde. Das Oberteil ist dann eine Kombination aus dem Grundbausatz und den Teilen von Legend, verfeinert mit ein wenig Draht und Messing:





Auf den Bildern zu den Originalen findet man häufig auf dem Kopf stehende Gussmarkierungen wie z.B. diese hier:


(Quelle: PrimePortal)

Das lässt sich mit entsprechenden Gussmarkierungen aus Resin von Archer recht leicht nachstellen, wobei es ein wenig dauert, bis man die tatsächlich zum Halten bekommt. Bei mir hat es nur mit einer Kombination aus Kleber und MarkFit-Strong funktioniert:



Dann bekam das Deck noch einige Metallhalterungen spendiert und der große Rundbogen für die Lampen wurde angebracht, und das soll es zunächst wieder gewesen sein:





Schönen Dank für's Lesen, bleibt gesund
Rafael
Wenn ich mal sterbe, hoffe ich, dass meine Frau die Bausätze nicht zu den Preisen verkauft, die ich Ihr genannt habe ...

Demolitian Man

Echt stark das ganze Gefriemel auf dem Bock, bin schon auf das fertige Ergebnis gespannt. :ThumbUp:

Gruß Andi

Nornagest

Hallo Rafael,

wenn kein Kleber funktioniert, versuch es mal mit Ponal den kannst du mit Wasser verdünnen. Und wenn es nicht geklappt hat, oder eine Änderung ansteht..oder oder. Dann geht er auch restlos wieder abzuziehen.  :23:
Ein paar Modelle wollt ich bauen. jetzt bin ich damit soweit im Rückstand, das ich wohl ewig klebe.

der55er

Die Gussnummer an dem Sockel würde ich als künstleriche Freiheit durchgehen lassen. :teufel:
Die Kuppel war eigentlich mit einer Blechverkleidung versehen unter dieser befand sich eine sogenannte Strahlenschutzplatte... :pffft:
Deswegen ist der Sockel auch dicker als der auf dem Primeportalfoto.
Der kleine Handgriff an der Kommandantenkuppel könnte auch durch einen größeren Bügel ersetzt werden.
Schau mal ins WWP Heft auf Seite 125 unten links.
Ansonsten:  :ThumbUp:

Beste Grüße, Jörg
Viele Grüße aus Ostthüringen

Rafael Neumann

#66
Jörg, da sagst Du was.
Das Teil hatte ich sogar schon einmal vorbereitet und einen Halbrundstab auf ein Ätzteil geklebt, aber dann versehentlich abgefackelt, als ich die Platine - von der anderen Seite her - ausgeglüht habe. Aber das lässt sich ja korrigieren, also zunächst wieder ein Stück des Halbrundprofils aufgeklebt, zurechtgebogen ...





Und färtsch, muss aber nach dem Aushärten noch versäubert werden:



Schöne Grüße
Rafael
Wenn ich mal sterbe, hoffe ich, dass meine Frau die Bausätze nicht zu den Preisen verkauft, die ich Ihr genannt habe ...

Nornagest

Hallo Rafael,

hier gehts ja auch vorwärts. :pop:

Gruß
Achim
Ein paar Modelle wollt ich bauen. jetzt bin ich damit soweit im Rückstand, das ich wohl ewig klebe.

Rafael Neumann

Hallo zusammen,

nach längerer Pause ein Lebenszeichen, mit dem der Weiterbau des Fahrzeuges sowie wieder einige Detailierungen dokumntiert werden sollen. Los geht's mit dem hinteren Teil des Baggers, wo ein Kranaufbau montiert wird. Grundsätzlich gab es hier nicht viel Spielraum für ein Feintuning, so dass ich eigentlich streng nach der Anleitung vorgehen wollte, bis ... ja, bis ein Ätzteil seinen Geist aufgegeben hat. Ein Teil des Kranaufbaus ist im hinteren Bereich durch eine Blechverkleidung geschützt, die dem Umbausatz als Ätzteil beiliegt. Ich habe das Teil wie immer ausgeglüht und wollte es biegen, als es an zwei Stellen auseinandergebrochen ist. Um die Biegung zu erleichtern, hatte man feine Rillen ins Material geätzt, die aber mit dem Biegevorgang nicht klargekommen sind. Ich habe dann dieses Teil entsorgt und wollte - mit dem noch vorhandenen Ätzteilrahmen als Vorlage - ein entsprechendes Teil aus 0,2er Kupferblech schnitzen:



Das Ergebnis war mir dann aber zu labberig und ich habe stattdessen auf 0,2er Messingblech zurückgegriffen, mit dem man besser arbeiten konnte. Die Rückseite des Kranunterbaus wurden an die Gegebenheiten der Miniart-Wanne angepasst und zusätzlich mit 2 Drahtstiften verstärkt, um das Teil zu stabilisieren:







Ergänzt um ein paar Schrauben und Bolzen sowie einen Holzzapfen, um den Kran später mit einer etwas besseren Führung verkleben zu können, kam der Unterbau dann hinten rechts an die Wanne:





Ein wenig Kopfzerbrechen bereitete dann wieder ein Auflager für den Kranausleger, das am vorderen Aufbau montiert werden sollte. Die Bauanleitung zeigt dazu diese erschöpfenden Bilder:





Die entsprechenden Teile sieht man hier, und weil ich die Befürchtung hatte, dass dieses Auflager wegen der extrem kleinen Klebefläche abbrechen wird, habe ich einen Stück 0,6er Kupferdraht eingepasst. Dieser wird an einer Seite abgeplattet, zunächst an die Bodenplatte des PE-Teils gelötet, der Rest zusammengelötet und als Grundierung glanzverzinnt:









In den Resinaufbau wird dann ein passendes Loch gebohrt (etwas größer, für Toleranz und Platz für den Kleber), um es zu fixieren. Mit dem Aufbau verklebt hält das nun einiges aus - auf jeden Fall den später darauf abgelegten Kranausleger aus Resin:





Ansonsten wurden am Fahrzeug einige Kleinigkeiten wie Scheinwerfer und diverse Halterungen und Leitungen/Drähte ergänzt, so dass sich dieser Status hier ergibt, zunächst für die linke Seite ...





und die Front ...



Auf dem letzten Foto sieht man ganz gut, dass auf dem vorderen Aufbau eine recht prägnante Schweißnaht nachgebildet werden musste. Diese Schweißnaht ist gut sichtbar, aber nicht wirklich erhaben bzw. sehr stark ausgeprägt, was man auf diesen Bildern einigermaßen gut erkennen kann:






(Quelle: PrimePortal)

Ich habe mich dazu entschieden, diese Schweißnaht mit einem Resinteil von Archer nachzubilden, wobei ich die dünne Trägerfolie komplett am Rand der Resinschweißnaht mit einem Skalpell abgeschnitten habe.:



Diese Resindecals sind zwar recht störrisch und kleben - zumindest meine - überhaupt nicht, auch wenn es angeblich Decals sind, aber sie lassen sich letztendlich mit Mark-Fit und sanftem Druck mittels Sekundenkleber dazu bewegen, sich anzuschmiegen und dann auch dort zu bleiben, wo sie hinsollten.

Hier noch zwei Bilder von der linken Fahrzeugseite, und dann wird beim nächsten Mal nicht nur die Arbeit am Heck dargestellt, sondern es kommt auch die erste Farbe auf's Modell:





Schönen Dank für's Lesen, bleibt gesund
Rafael
Wenn ich mal sterbe, hoffe ich, dass meine Frau die Bausätze nicht zu den Preisen verkauft, die ich Ihr genannt habe ...

Nornagest

Ein paar Modelle wollt ich bauen. jetzt bin ich damit soweit im Rückstand, das ich wohl ewig klebe.

Steffen K.

Zitat von: Rafael Neumann am 25. Juni 2021, 10:14

....
..., und dann wird beim nächsten Mal nicht nur die Arbeit am Heck dargestellt, sondern es kommt auch die erste Farbe auf's Modell:


... um Gottes Willen, .... du wirst doch nicht wirklich, ..... Farbe aufs Modell bringen ??   :teufel: :teufel:   :10:


Das ich das noch erleben darf.   :pop:
"Schöne Grüsse aus der Westpfalz"

Steffen23

Achim, so wie wir Rafael kennen wird er die Farbe mangels 100% Farbtreue eines Kaufproduktes dann doch lieber selbst herstellen

:lol:

Tolle Arbeit, lieber Rafael,
Deine Ärzteilverarbeitung ist schon ne Klasse für sich!!!  :ThumbUp:

Alles Gute
Steffen  :1:
Man kann alles sagen - freundlich und mit Respekt .
Derzeit im Bau: Pe-2

michel2827

ich gehe mal davon aus das der bis nächstes Jahr im März in Lingen auf der EME keine Farbe haben wird, weil Rafael bestimmt ein anderes Projekt dazwischen kommt.  :teufel:
Um so besser kann man dann den schönen Rohbau betrachten.
Gruß Carsten

Valar Morghulis

Speedy

Alter Schwede- was für ein doch enormer Aufwand das mit sich bringt.
Viel viel Kleinteiliges und jede Menge Metalliges....Respekt.
Das erst mal so hinbekommen und kombinieren  :7:👌👍.

Man staunt nur und wird glatt neidisch...Handwerk vom Feinsten.

Der muss " mit Farbe"  einfach der Burner werden...unbedingt.

Zeit ist da eher relativ 😉

Rafael Neumann

Mir kommt nie irgendetwas dazwischen.
Und ich kann ja wohl mit Farbe ...  :4:

Wenn ich mal sterbe, hoffe ich, dass meine Frau die Bausätze nicht zu den Preisen verkauft, die ich Ihr genannt habe ...