Autor Thema: wer von Euch benutzt eine IWATA  (Gelesen 1556 mal)

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Offline Steffen.B.

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wer von Euch benutzt eine IWATA
« Antwort #15 am: 08. November 2015, 13:21 »
Nur mal eine Frage zum Nachgrübeln ... arbeitet ihr beruflich als Grafiker oder lackiert ihr als Hobby Modelle ?
Diese High-End-Airbrushes sind für Grafiker & Künstler im Profi-Bereich ausgelegt. Mit unserer Modell-Lackiererei reizen wir deren Möglichkeiten nicht mal ansatzweise aus. Ganz abgesehen davon, dass uns auch die Fertigkeiten dazu völlig abgehen. Ob man sich dann als Hobby-Plastikkleber so eine Ausgabe leisten muss ?
Ich kenne Modellbauer, die mit einer 15€ Billig-Puste absolute Meisterwerke an lackierten Modelles präsentieren.

Offline Panzergrenadier222

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wer von Euch benutzt eine IWATA
« Antwort #16 am: 08. November 2015, 14:43 »
Zitat
Ich kenne Modellbauer, die mit einer 15€ Billig-Puste absolute Meisterwerke an lackierten Modelles präsentieren.


Würde gerne die Meisterwerke, die Meister und deren Pistolen mal sehen. Live in Aktion nach Möglichkeit.

Die Fengda, die bei meinem neuen Chinakompressor dabei war taugt mir jedenfalls von 12 bis Mittag. Grausame Verarbeitung, grausame Passung und die Düse gleitet grausam schwergängig.
Das taugt vllt. zum Lackieren von RC Karosserien, ein 1:35er Fahrzeug würde ich damit höchstens einfarbig grundieren. Mehr nicht. Dann investiere ich lieber ein paar Euro mehr in wirklich gut und sauber verarbeitete Ware und muss mich nicht jahrelang über die billige China-Gun ärgern!
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Offline jackrabbit

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wer von Euch benutzt eine IWATA
« Antwort #17 am: 08. November 2015, 15:00 »
Hallo,

Zitat (Steffen.B. @ So, der 08. 11. 2015,13:21)
Diese High-End-Airbrushes sind für Grafiker & Künstler im Profi-Bereich ausgelegt. Mit unserer Modell-Lackiererei reizen wir deren Möglichkeiten nicht mal ansatzweise aus.


ja, da hast Du Recht. Aber na und?
Wir sind ja hier im Hobbybereich, da muss eine Geldausgabe nicht unbedingt notwendig oder sinnvoll sein.
Die Nutzung und Bedienung einer guten Airbrush oder das Bauen eines guten oder High-End-Bausatzes machen halt Spaß,t
auch wenn ich die Möglichkeiten nicht ausnutze.

Außerdem: was kostet ein guter Bausatz mit Zubehör?
Der ist auch teuer, ggf. schnell gebaut, während das gute Werkzeug recht dauerhaft erhalten bleibt.

Grüsse

Offline shorty

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wer von Euch benutzt eine IWATA
« Antwort #18 am: 08. November 2015, 18:48 »
Ich bin weder Grafiker-Lackierer Airbrushkünstler oder Toppmodellbauer, habe aber trotzdem gerne Qualität in der Hand Stefan!
Mit Sicherheit bekommt man mit einer billigen Puste auch gute Ergebnisse!
Es würde mal sagen es kommt vorne auch Farbe raus………………
Aber sonnst..?
Es ist doch eigentlich so, ich kauf mir im Kikk ein grünes T-Shirt für 2€
Und im C&A ein grünes  für 10€……………..
Beide bedecken meinen Bierbauch………aber von Tragegefühl….
Weicher…angenehmer…… das teure verblasst nicht so schnell beim Waschen…..
Qualität zahlt sich schon aus…oder?

Ich hab von einem Bekanten die IWATA Custom Micron 2 Serie CM-B2
417€ sind mir auch zu teuer, würd ich nicht ausgeben, den Chinaclon von der CM-B2 hab ich auch…
30€ EBay…..
Allerdings ein Unterschied wie Tag und Nacht, allein das Material….
Leg mal eine Iwata Düse neben so eine aus einer kanlla Balla Pistole, allein da geht’s los….
Material ist nicht so hochwertig, allein wenn du bei der billigen Mal ein wenig zu weit rein drehst…..piff abgebrochen…. Und das ist einigen schon Passiert, und dann?
Kannst du alles in die Tonne hauen!
Also Leute, wer da sagt das ist alles gleich, kommt aus derselben Fabrik!
Möglicherweise kommt wirklich alles aus derselben Fabrik….Rich  aber da gibst schon unterschiede-Material Qualität!
Jackrabbit hat es auch schon angesprochen, was kostet ein Bausatz???
Da ist uns auch nichts zu teuer….
Aber im Werkzeug/Gun sparen??
Mig Jimenez hat es mal bei Amorama und auch in einem seiner Bücher/Hefte mal schön beschrieben!
Er würde immer gefragt was für alternativen man für seinen Pigment Fixer nehmen könnte!
Da hat er gemeint, die Leute geben ein Schweine Geld aus für Ihre Modelle…..Friulketten-Ätzteile…und und und!
Und bei der Verdünnung sparen………………………
Mit den Pistolen ist es genauso!
Muss man sich als Hobby-Plastikkleber so eine Ausgabe leisten?
Warum nicht??
Die Infinity Solo kostet im Schnitt 190€!
Die IW-HP-C-PLUS um die 230€!
Beide eigentlich ein Schnäppchen wenn ich die Atzek daneben stelle……………
Alles Plastik………………
Ich stamme aus einer Zeit wo wir alle noch mit der 150er Badger gearbeitet haben…….
An sich auch eine geile Gun, bis du dann mal ein ordentliches Tarnschema drauf hattest, freihand war auch Übung!
Aber es ging auch, nehm ich heute meine Evo oder Infinity mit der 015……………..
Wowwwwwwwwwwww
Was für ein Unterschied!

Tarnschemen Freihand…… sind ja auch aus der Mode gekommen, schaut euch doch auf Ausstellungen mal um, tolle Panzer, geil lackiert!
Wenn du die Leute dann frägst wie hast du den Tarnverlauf gemacht, abgeklebt??
Ja Panzerputty…………..Piffffffffffffff
Ok der Zweck heiligt die Mittel, sieht ja gut aus warum nicht, und das ist dann auch mit einer 15€ Gun drin…………..
Geht alles…………… Panzergrenadir hat es ja schön beschrieben, taug bis 12Uhr mittags…………
Also ich für meinen Fall leg da schon Wert auf Qualität…………..
Und wenn du sorgsam mit dem Material um gehst ist es ja auch eine Anschaffung für Jahre!
Und das sind knalla Balla Chinapistolen mit Sicherheit nicht!
Meine Meinung……………..

Offline Wimpl

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wer von Euch benutzt eine IWATA
« Antwort #19 am: 08. November 2015, 19:15 »
Einmisch: Also ich persönlich denke es kommt auch drauf an was man möchte...wenn man nur die Grundlackierung schön sauber aufsprühen möchte, dann das Schema mit Panzer-Putty abklebt und die Flecken draufsprüht reicht auch eine Billig-Gun...Farbe kommt da auch vorne raus...aber hier ist eher ein guter Kompressor wichtig (und der wurde noch gar nicht erwähnt)!.

Will man aber feinste Tarnmuster feinhand lackieren wird man um ein gutes Qualitätsprodukt nicht hinauskommen.

Bedenken sollte man auch ob schon Erfahrung mit Airbrushen vorhanden ist oder nicht...weil sonst kann man leicht frustriert werden wenn die Düse nach 2 Minuten zu ist oder eklige Patzen auf dem Modell ankommen...

Aber gutes Werkzeug sollte schon sein...man hat einfach mehr Freude damit!

Wie shorty schon schrieb: Ich hatte auch mal ne Aztec...nachdem dieses Ding laufend Dinge tat die es nicht sollte, also Farbe auf Art und weise aussprühen die so nicht vorgesehen war, die Nadeln laufend kaputt wurden...und nicht nur die Düsen, auch der Hebel war 3mal defekt, die Ersatz-Gun brauchte Wochen um einzutreffen... Und das Teil ist einfach zu leicht  um einem Grobmotoriker wie mir zu dienen, deshalb habe ich mir mal eine Vollstahl-Gun geleistet, eine ganz billige...nur um mal zu sehen ob sich etwas ändert...die Änderung war frapant und trat sofort ein! Die Lackierung wurde sauberer und auch halbwegs scharfe Kanten waren möglich, klarerweise mit leichtem Nebel im Übergang...(ich habe diese Gun immer noch, kostete damals 20 Euro in der Bucht)

Für feinere Arbeiten nehme ich auch hochqualitative Werkzeuge...ich habe da irgendeine Badger, die ich mal gebraucht am Flohmarkt erworben habe...welche genau? Keine Ahnung! Ich komme gut damit zurecht, das reicht mir...

Allerdings bin ich auch am überlegen mir mal etwas moderneres zuzulegen...man will ja mit der Zeit gehen. Darum finde ich grade diese Diskussion sehr interessant...

Grundsätzlich und abschließend sollte man sich aber klar sein dass hochqualitatives Werkzeug alleine nicht heißt dass jetzt nur mehr Gold-Wettbewerbsmodelle entstehen...die Grundergebnisse sind aber besser und einfacher zu erreichen, bei einem gewissen Grad an Erfahrung...




Greetings to NSA...have fun with my postings!!!!

Offline Leseratte

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wer von Euch benutzt eine IWATA
« Antwort #20 am: 19. März 2016, 23:29 »
Qualität schön und gut. Aber bitte bedenken: Die Airbrush muss auch mit unseren grobpigmentigen Farben funktionieren (z.B. Acryl/Wasser Basis) und das geht meiner Meinung nach mit einigen Pistolen nur mit Krampf ( z.B. H&S) Was nützt mir die beste gun , wenn sie mit Tuschen zwar genial ist und bei Modellbaufarben nur herumspuckt?
lg Robert

Offline Sherman M4A3

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wer von Euch benutzt eine IWATA
« Antwort #21 am: 05. Februar 2017, 16:58 »
Da kann ich Leseratte nur beipflichten in Sache Verarbeitkeit mit den  Farben.

Im Laufe der letzten Jahre bin ich vom Modellbau etwas abgekommen und bin seit 10 Jahren in der Airbushszene unterwegs.
Eine Ansammlung an Pistolen ist mittlerweile zusammengekommen.

Um Airbrushfarben wie Vallejocolor oder Tamijafarben verarbeiten zu können empfehle da zu Düsengrößen von ab 0,3mm wegen der Pigmentierung. Details kann man auch damit sprühen wenn man ein wenig übt.

Wegen teils lösemittelhaltigen Farben empfehle ich dazu den Allrounder Evolution Silverline fpc 2 in 1. Großer und kleiner Farbbecher, 0,2er und 0,4er Nadel und Druckregelbar durch den fpc.
Steckdüsensystem, da kann man nach Wochen noch ne Grundreinigung problemlos machen, da diese prima auszubauen gehen.

Iwatas habe ich auch, aber da kommen nur reinrassige Airbrushfarben rein. :-)

Gruß Daniel

Offline Steinfeld

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wer von Euch benutzt eine IWATA
« Antwort #22 am: 27. Dezember 2017, 07:54 »
man muß erstmal vertraut werden mit der Materie, wie heißt es so schön: "aller Anfang ist schwer"?
Nun, vielleicht hört sich das schrullig an aber stimmt schon irgendwie. Iwata ist schon gut, habe auch eine Rev. BR.
 ':biggrin'