Autor Thema: TOP 10 - Thema: Köti 1:16 - verdächtige Bewegungen auf 1 Uhr  (Gelesen 8098 mal)

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Offline lappes

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Köti 1:16 - verdächtige Bewegungen auf 1 Uhr
« Antwort #30 am: 13. Januar 2010, 21:43 »
Danke schön.

Heute habe ich ein wenig weitermachen können.
Eine Leiste zur Befestigung der Mauer wurde eingeleimt.
Die Leiste besteht aus einem Balsa-Vierkantholz mit einer Kantenbreite von jeweils 14mm.
Unterbrochen wurde das Ganze für die Türöffnung. Das 3. Vierkantholz wurde als Lineal benutzt.
Dann wurde die Module zwecks handlicherer Weiterbearbeitung getrennt.
Die Umrandung wurde gemäß dem unterschiedlichen Höhenniveau des Geländes ausgesägt. Die Hartschaumplatte wurde angepaßt. Ein Treppenabgang ausgeschnitten.
Der T34 wurde nochmals ausgerichtet.













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Köti 1:16 - verdächtige Bewegungen auf 1 Uhr
« Antwort #31 am: 17. Januar 2010, 02:22 »
Die letzten Tage habe ich die Wände des zerstörten Gebäudes im Rohbau fertiggestellt.
Dazu benutzte ich Graupappe in 2,1 mm Stärke.
Zuerst malte ich mit Bleistift die Umrisse auf und schnitt die erste Seite aus.
Dann kam auf die Innenseite eine Verstärkung aus Balsa Quadratleiste mit 14mm Kantenlänge. Diese wurde mit UHU Alleskleber geklebt.
Balsa läßt sich ohne Probleme mit dem Messer bearbeiten. Zum unteren Rand der Pappe mußten 14 mm Abstand bleiben, da ja schon Leisten zwecks Fixierung der Wände auf die Grundplatte geklebt worden sind.
Danach wurde die andere Seite der Wand aufgeklebt und nach dem Trocknen mit dem Bastelmesser angepaßt.
Die Fensterausschnitte wurden bewußt sehr hoch gesetzt, da es sich um ein Fabrikgebäude handeln soll.
Die Wände wurden noch nicht mit der Grundplatte verklebt, da ja noch eine Oberflächenbearbeitung erfolgt.


















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Köti 1:16 - verdächtige Bewegungen auf 1 Uhr
« Antwort #32 am: 17. Januar 2010, 14:48 »
Nach dem Erstellen der Mauern konnte ich die Treppen fertigstellen.
Dies erfolgte mit einer Sperrholzplatte 12 x 16 cm als Seitenwand, auf die die Treppenstufen geklebt wurden.
Als Abschluß wurde an die oberste Stufe eine kleine Sperrholzplatte als Plattform gesetzt.
Die Treppenstufen wurden aus einer Holzleiste 14 mm hoch ,20 mm (1 mm Überlappung mit der darunterliegenden Stufe) tief und 110mm breit erstellt. Dies entspricht umgerechnet auf die Realität:
Höhe 22,4 cm
Tiefe 30 cm
Breite 176 cm
Dies erscheint mir durchaus realistisch.

Zusätzlich baute ich noch eine kleine Treppe hinter die Tür.
Der Übergang zum 2. Modul wurde nochmals bearbeitet.

Hier die Bilder.

























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Köti 1:16 - verdächtige Bewegungen auf 1 Uhr
« Antwort #33 am: 17. Januar 2010, 18:49 »
Da dies eine Mauer bzw. Wand eines zerstörten Fabrikgebäudes ist, soll die Fassade und die Bruchkanten  aus Ziegelsteinen bestehen.
Im Moment überlege ich noch, wie ich diese am besten nachbilde.
Zwei Varianten habe ich in die nähere Auswahl gefaßt:
1. Eine dünne Styrodurplatte, in die ich die Strukturen einritze






2.selbsthärtende Modelliermasse, die ich mit einem Nudelholz ausrolle wie einen Kuchenteig, dies in Streifen schneide.
Wiederum die Streifen in Ziegelgröße 1:16 schneide und mit doppelseitigem Klebeband auf die Wandteile klebe.









Evtl. ist auch eine Kombination beider Verianten möglich.

Vielleicht hat ja jemand noch einen Vorschlag oder irgendwelche Erfahrungen.

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Köti 1:16 - verdächtige Bewegungen auf 1 Uhr
« Antwort #34 am: 21. Januar 2010, 22:22 »
Heute habe ich ein wenig mit den Wänden weitergemacht. Ich habe mich für selbsthärtende Modelliermasse entschieden.

Ich empfehle dringendst, immer nur die benötigte Menge Modelliermasse abzuschneiden und den nicht benötigten Rest in einer ausrangierten Tupperdose aufzubewahren, damit dieser nicht austrocknet!!!!!!!

Zuerst walzte ich einen Streifen Modelliermasse mit dem Nudelholz auf ca. 2 mm Dicke, klebte diese mit doppelseitigem Klebeband auf die Hauswand und versäuberte sie an den Rändern. Danach drückte ich die horizontalen Fugen ein, dann kamen die vertikalen Fugen mit einem Bastelmesser. Die Fugen wurden mit dem Bastelmesser noch strukturiert und in Form gebracht.



Da ich mittlerweile entschieden hatte, die Bruchkanten auch mit der selbsthärtenden Modelliermasse herzustellen, fertigte ich aus einem Streifen Masse zuerst einmal Ziegel an. Dazu ließ ich die Modelliermasse zuerst einmal ca 15 Minuten antrocknen und zerteilte sie dann mit einem Spachtel auf die richtige Größe.



Danach knetete ich aus einem weiteren Stück der Masse eine "Wurst" von ca. 2 cm Dicke und drückte diese auf die mit Klebstoff versehene Kante der Wand.





Die Masse wurde mit dem Bastelmesser bearbeitet, d.h.:
ich stach in die Masse und drehte das Messer immer ein wenig hin und her. Dies gab eine leicht brökelige Optik.



Dies machte ich immer in kleinen Abschnitten (ca. 2 bis 3 cm)

Dann wurde mit dem Bastelmesser ein etwas größers Loch  gestochert, etwas Klebstoff auf einen Ziegel und dieser wurde in das Loch gesteckt und grob mit der umgebenden Modelliermasse verspachtelt.

Das Ergebnis sieht jetzt so aus:















Als nächstes wird die Ziegelwand fortgesetzt und die Ränder an die Bruchkanten angepaßt. Dazu müssen die Bruchkanten allerdings zuerst aushärten.
Die Bruchkanten werde noch mit einem Washing und vor allen Dingen mit Pigmenten behandelt.

Grüßle
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Offline SchoeniR6

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Köti 1:16 - verdächtige Bewegungen auf 1 Uhr
« Antwort #35 am: 22. Januar 2010, 17:56 »
Find ich echt Klasse.
Sieht super aus.
Freu mich auf weiteres von Dir!  ':26:'  ':26:'  ':26:'  ':26:'

Gruß Daniel ':biggrin'
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Köti 1:16 - verdächtige Bewegungen auf 1 Uhr
« Antwort #36 am: 23. Januar 2010, 23:46 »
Danke für Dein Lob Daniel.

Heute Abend stellte ich etwa 2 bis 3 Millionen ';)' Ziegel aus Keramiplast her. Dazu schnitt ich den Rest der Packung der Modelliermasse in ca. 4 mm dicke Scheiben. Diese Scheiben wiederum schnitt ich in Streifen und diese teilte ich in Ziegellänge.
Über Nacht lasse ich dies trocknen bzw. aushärten.
Die Ziegel brauche ich für die weiteren Bruchkanten und für den Schutt.
Eine Abbildung der verpackten Modelliermasse füge ich auch hinzu.





Gruß
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Köti 1:16 - verdächtige Bewegungen auf 1 Uhr
« Antwort #37 am: 24. Januar 2010, 00:07 »
Nachdem die "Ziegel" ausgehärtet sind, modellierte ich heute die Bruchkanten der 2. Wand.
Verfahren genauso, wie bei der ersten.
Die Modelliermasse wurde aber mit dem Messer zuerst über die ganze Fläche behandelt, d.h.: ich stocherte mit dem Messer zuerst alles und nicht nur 2 - 3 cm bröckelig. Dadurch trocknete die Masse schneller oberflächlich und sie wirkte dadurch noch bröseliger. Die Handhabung mit den Ziegeln und der Modelliermasse hat Spaß gemacht und ich finde, es kann sich so sehen lassen. Außerdem ist es relativ günstig im Vergleich zu gekauften Ziegeln.
Die Packung (1000g) hat im Bastelgeschäft 5,99 € gekostet und ist sehr ergiebig.

Hier die bisherigen Resultate:



















Gruß
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Köti 1:16 - verdächtige Bewegungen auf 1 Uhr
« Antwort #38 am: 24. Januar 2010, 20:10 »
So.....während die eine Wand schön trocknen darf, habe ich die Ziegelmauer auf der anderen Wand fortgesetzt.
Zuerst wieder doppelseitiges Klebeband auf die Wand geklebt, dann einen Streifen Modellermasse mit dem Nudelholz gewalzt. Die Kanten mit einem Messer begradigt und vorsichtig die Masse mit einem Spachtel vom Untergrund gelöst.
Der "Pfannkuchen" wurde vorsichtig an die vorhandene Ziegelschicht angepaßt und dann angedrückt, daß die Masse vom Klebeband gehalten wird. Danach wurden die Ränder mit einem Messer angepaßt. Mit einem Metallwinkel drückte ich wieder die horizontalen Fugen ein - auf gleichbleibenden Abstand und auf korrekt horizontale Ausrichtung achten.
Dann habe ich die vertikalen Fugen mit einer Nagelpfeile eingedrückt (Werkzeug ist egal, habe die Nagelpfeile nur wegen der korrekten Fugenbreite genommen). Immer ein wenig die Fugen bearbeiten, damit ein unregelmäßiger Fugengrund entsteht.
Als die Fläche mit Fugen versehen war, haben ich hier und da verschiedene Ziegel bearbeitet, d.h.: in die Oberfläche gestochen und dies abgehoben, um eine Beschädigung zu simulieren (schwer zu beschreiben, war nach Gefühl).
Zuguterletzt erfolgte die Anpassung an die Bruchkante. Dazu wurde ein kleiner Klumpen Modelliermasse flach geklopft und in Streifen geschnitten. Die Streifen wurden in kleine Stücke geschnitten. Auf die anzupassende Stelle wurde UHU extra Alleskleber aufgetragen. Eins der Stücke Modelliermasse wurde dann auf die Stelle gelegt und mit einem Messer mit dem angrenzenden Ziegel der Mauer verspachtelt. Dann wurde die Fuge nachgezogen. Die Länge wurde passend gekürzt und dann der Rest mit einem Messer an die Bruchkante angepaßt bzw.verspachtelt.
Ich hoffe, ich habe mich nicht zu umständlich ausgedrückt.

Hier die Bilder:



















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« Antwort #39 am: 24. Januar 2010, 23:50 »
Als letzte Veröffentlichung heute zeige ich den Fortschritt der fast fertigen Wand.









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« Antwort #40 am: 26. Januar 2010, 22:43 »
Heute wurde die Wand vervollständigt.
Die Bearbeitung erfolgte wie zuvor.
Die Bruchkanten ließen sich besser anpassen, als ich befürchtet hatte.
Als nächstes ist die andere Wand dran, bevor ich dann die Rückseiten bearbeite.









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Offline Pixar

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« Antwort #41 am: 28. Januar 2010, 08:50 »
Moin
das zerstörte Häusle haut mich schon ziemlich um, vor allem die Bruchkanten.
eine sehr tolle Arbeit bis jetzt  ':11:'
gruß pixar
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Wenn das Gehirn versagt, mach auch was kaput!!

Offline Klaus Lotz

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« Antwort #42 am: 28. Januar 2010, 13:33 »
Hallo Frank,

kann mich nur anschließen, ganz großes Kino, ich bin begeistert.

Gruß

Klaus
Rettet die Wälder, esst mehr Biber

Offline lappes

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« Antwort #43 am: 30. Januar 2010, 14:17 »
Ich danke für das große Lob.

Mittlerweile habe ich die 2. Wand auch mit Ziegel versehen. Die Übergänge zur Bruchkante werden noch angepaßt. Dann erfolgt die Weiterbearbeitung auf der Rückseite.
Weitere Bearbeitungsschritte werden noch folgen, da die Wand dann noch lange nicht fertig ist.

Hier der bisherige Stand:

















LG
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« Antwort #44 am: 30. Januar 2010, 20:34 »
Nachdem die Wand innen ziemlich weit fortgeschritten ist, fange ich langsam mit der "Werksausstattung" an.
Zuerst einmal habe ich aus Messing L-Profilen 6 Träger zusammengelötet.
Dies mehr schlecht als recht...aber mit Farbe kann man viel vertuschen ';)'.
Dann habe ich einen Metallbesenstiel, der schon ein bißchen Rost angesetzt hat mit der Dremel und einer Trennscheibe auf die richtige Länge gebracht.
Dies ist ein prima Rohr...zu welchem Zweck auch immer.
Das Ganze habe ich mal testweise auf dem Dio platziert.
Das Rohr wird an der Bruchstelle der Mauer natürlich noch beschädigt. Außerdem kommt auf die oberen Querträger ein Wartungsgang aus Balsaholzbrettchen.
Zusätzlich wird alles noch mit weiteren Rohren und Leitungen garniert.

Hier die Bilder des Testaufbaus.









Die Mauer wird übrigens auch noch bearbeitet.

LG
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