Autor Thema: joHs kleines PE- und Löttutorial inkl. Baubericht  (Gelesen 10124 mal)

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Offline Rafael Neumann

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joHs kleines PE- und Löttutorial inkl. Baubericht
« Antwort #30 am: 02. November 2009, 11:58 »
Zitat
Hmm,..das versuche ich auch aber das dauuuuuuuuuert eeeeeeeeeeeeeeewig obwohl der Lötkolben bis auf 450 Grad hochgeht

Hmh, oder doch einmal mit Lötpaste und einem kleinen Lötbrenner ausprobieren ? Funktioniert zumindest einwandfrei, wenn die Teil fixiert werden können; und dazu reicht es bereits aus, wenn ein Teil festgeklemmt wird und das andere mit einem Skalpell oder einer Pinzette gehalten werden kann.
Wenn ich mal sterbe, hoffe ich, dass meine Frau die Bausätze nicht zu den Preisen verkauft, die ich Ihr genannt habe ...

Offline kilkenny1970

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joHs kleines PE- und Löttutorial inkl. Baubericht
« Antwort #31 am: 02. November 2009, 20:23 »
Habe auch meinen ersten Lötversuch hinter mir, bin auch recht zufrieden, ein paar PE-Teile mussten als Testobjekte herhalten.
Gruß
TJ

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Offline Virus

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joHs kleines PE- und Löttutorial inkl. Baubericht
« Antwort #32 am: 03. November 2009, 00:32 »
Hi, das ist teilweise eine mikroskopisch Fitzelarbeit. Wenn ich das so sehe könnt ich glatt mit nem Hammer mein Gewerke zerkloppen.
Guter Setp, schön gearbeitet.

Gruß
Derzeitiger Bau: PIIIJ

                            

Offline Viper013

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joHs kleines PE- und Löttutorial inkl. Baubericht
« Antwort #33 am: 04. November 2009, 13:29 »
Hallo joh,
erstmal ein Dankeschön für dein ausführliches Tutorial.  '<img'>

So langsam habe ich meine Utensilien zusammen,
was ich noch suche ist diese Lötpaste von Amasan.
Ich denke das ist für die ersten Versuche einfacher.  ':18:'

Hast du da mal eine Bezugsquelle ?

Oder ist jede andere aus dem Baumarkt auch o.k.  ?
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Offline Sprudelmax

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joHs kleines PE- und Löttutorial inkl. Baubericht
« Antwort #34 am: 04. November 2009, 15:08 »
Das würde mich auch intertessiern. Sollte man lieber gescheites Lötfett und Lötzinn nehmen, oder passt da das, das beim Lidlgerät dabei war genauso?
Jetzt auch von Beruf Modellbauer!

Offline joH

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joHs kleines PE- und Löttutorial inkl. Baubericht
« Antwort #35 am: 04. November 2009, 15:22 »
Hi,

das Lötzinn, das dem Lidl-Lötkolben beiliegt, ist bei mir immernoch originalverpackt. Sollte aber auch gehen. Es ist aber deutlich dicker, als mein hier gezeigtes, wenn ich mich nicht täusche. Das Lötfett habe ich auch schon im Baumarkt (Globus) gesehen. Lötzinn und Lötfett habe ich allerdings damals im Stuttgarter Conrad gekauft.

Gruß,
Johannes
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Offline Viper013

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joHs kleines PE- und Löttutorial inkl. Baubericht
« Antwort #36 am: 04. November 2009, 17:51 »
Hi joh,

hättest du noch eine Bezugsquelle für die Lotpaste von Amasan ?

Vielen Dank.  ':18:'
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Offline joH

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« Antwort #37 am: 04. November 2009, 20:40 »
Achso, Lötpaste... sorry, habs irgendwie verplant. Die Lötpaste hatte ich damals auf der Stuttgarter "Faszination Modellbau" bei einem mir nicht mehr bekannten Händler gekauft. Ich glaube, in der Diskussion zu meinem ersten Löt-Tutorial haben die anderen dann aber eine Bezugsquelle gefunden. Aber im Prinzip müssten auch die Lötpasten aus Baumarkt & Co. funktionieren.

Gruß
Joh
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Offline Rafael Neumann

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joHs kleines PE- und Löttutorial inkl. Baubericht
« Antwort #38 am: 04. November 2009, 21:57 »
Zitat (Viper013 @ Mi, der 04. 11. 2009,17:51)
... hättest du noch eine Bezugsquelle für die Lotpaste von Amasan ? ...

Guten Abend zusammen,

ich habe damals die Lötpaste auch gesucht, nicht im Netz gefunden und dann direkt beim Hersteller nachgefragt, der Armack GmbH:
http://www.armack.de/c1125/l22/i14333/u10526.htm

Die nennen entweder eine Bezugsquelle oder schicken vielleicht - wie bei mir damals -eine 100g Dose zu; die reicht für ein recht langes Modellbauerleben aus. Ich benutze die Lötpaste WSN mit folgender Zusammensetzung:
S-Pb60Sn40, also 60% Blei.




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Offline Viper013

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« Antwort #39 am: 05. November 2009, 08:17 »
Dankeschön Rafael !   '<img'>
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Offline kilkenny1970

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« Antwort #40 am: 05. November 2009, 23:36 »
Nachdem der interrne Blitz meiner Spiegelreflex den Geist aufgegeben hat, hier mal meine ersten Lötversuche:







Sobald mein neu georderter Blitz eintrudelt, gibt es bessere Fotos.
Ich benutze den Lötzinn, der dem Lidl-Kolben bei lag und aus meinen örtlichen Baumarkt kam ein no-name Lötfett.




Gruß
TJ

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Offline joH

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« Antwort #41 am: 06. November 2009, 11:11 »
Sieht doch super aus, soweit man es erkennen kann! Vielleicht noch ein bißchen weniger Lötzinn nehmen, damit du weniger zu versäubern hast.

Danke fürs Einstellen deines Löterfolgs!

Johannes
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Offline nevermind4712

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« Antwort #42 am: 06. November 2009, 13:22 »
Hmm,..ich hatte mir von Armack auch die Amasan WSN gekauft, aber bei mir "krümelt" die irgendwie,..von einer Lötstelle sieht man da weniger.
Woran könnte das liegen?

Offline joH

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« Antwort #43 am: 06. November 2009, 17:04 »
Hast du ordentlich geschüttelt? Damals auf der Messe wurde mir auch noch ein Verdünnungsmittel dazugegeben, das man wohl ab und zu in der Paste geben muss, um ein Vertrocknen zu vermeiden. Vielleicht ist deine Paste zu "trocken"? Aber wie gesagt, das mit der Lötpaste war eher ein kurzes Intermezzo. Vielleicht können dir da Leute, die sich wirklich mit der Zusammensetzung auskennen, besser weiterhelfen.

Joh
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Offline Rafael Neumann

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« Antwort #44 am: 06. November 2009, 20:28 »
Zitat (nevermind4712 @ Fr, der 06. 11. 2009,13:22)
Hmm,..ich hatte mir von Armack auch die Amasan WSN gekauft, aber bei mir "krümelt" die irgendwie,..von einer Lötstelle sieht man da weniger.
Woran könnte das liegen?

Hallo,

wenn die Lötpaste so komisch "bröckelig" wird, kann das zwei Ursachen haben: Entweder war die Temperatur nicht hoch genug bzw. die Flamme wurde nicht lange genug auf die Lötstelle gehalten oder Du hast zu lange erhitzt und das Lot schon wieder verbrannt.

Man kann es schlecht beschreiben, aber ich benutze einen Mini-Lötbrenner, mit dem ich die zu verlötenden Teile erwärme. Nach kurzer Zeit verdampft zunächst das Flußmittel in der Lötpaste, dann wird - klar zu erkennen - das Lot flüssig und silbrig. Das ist der Moment, wo die Flamme wieder weggenommen werden muß, bevor die Lötpaste verbrennen kann. Das erkennt man daran, dass die Paste dunkelgrau und brüchig wird, dann hält das auch nicht.

Wurde das Lot korrekt flüssig, die Lötstelle in Ruhe erstarren lassen, nicht an den Teilen wackeln und alles wird gut.




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