Autor Thema: Das teuerste Hardtop Deutschlands - Leopard 1, Baujahr 1966  (Gelesen 695 mal)

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Offline Floriansjünger

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Hallo zusammen,

nachdem ich die Bemalung meines Leos über die Abende der letzten Woche bereits fertiggestellt hatte, habe ich das ganze jetzt noch um eine kleine Base ergänzt, und damit dieses Projekt ebenfalls abgeschlossen. Damit aber genug geredet, hier die Fotos:












Wie manch einer vielleicht mitbekommen hat, habe ich hier den Revell Leo A1 auf den ursprünglichen Serienstand des 1. Bauloses umgebaut. Details zu den nötigen Umbauten findet ihr hier: Baubericht
Wenn ihr sonst noch was dazu wissen wollt, fragt mich einfach...

Ich hoffe, es gefällt euch!
Schönen Sonntag noch,
Matthias
Ich bin Modellbauer, kein Fotograf!

Offline Bernd G.

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Re: Das teuerste Hardtop Deutschlands - Leopard 1, Baujahr 1966
« Antwort #1 am: 03. März 2021, 07:33 »
Hm,ich sag´s mal so....Du hast Dir Mühe gemacht aber das ist KEIN 1.Baulos.
Sorry.

Gruss Bernd

Offline Viper013

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Re: Das teuerste Hardtop Deutschlands - Leopard 1, Baujahr 1966
« Antwort #2 am: 03. März 2021, 08:55 »

Moin Bernd,

... könntest du das dann vielleicht mal erläutern ?    :5:
"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen"
-Walter Röhrl-


Offline Bernd G.

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Re: Das teuerste Hardtop Deutschlands - Leopard 1, Baujahr 1966
« Antwort #3 am: 03. März 2021, 09:12 »
Jopp.....das ERSTE Baulos hatte an der rechten Seite eine andere Anordnung der Werkzeuge.
Am Modell müsste man dazu den Hammer und den Spannschlüssel tauschen.
Dann war die Halterung der Stangen für das Tarnnetz anders.
Die Aufstieghilfen am Turm hatten keine mittigen Stützdreicke,die Scharniere am Kasten für den Scheinwerfer waren anders,die Werkzeugkiste hatte keinen Griff,die Wanne keinen "ballistischen" Schutzkragen/Geschossabweiser.

Was die hintere Wanne betrifft sind die Bilder zu unscharf um die Anordnung der Reserve-Mittelführungszähne zu erkennen.

Und leider wurden am Modell die Löcher die für die Hebeösen vorgesehen sind nicht verschlossen.

Das Rohr,die Kette,die vordere Kettenabdeckung und die nicht vorhandenen Schutzbügel der Nebelkerzen
sind stimmig.

Gruss Bernd

P.S. eine sehr gute Quelle sind die beiden Hefte von Tankograd-Verlag Jochen Vollert zum Leopard I
« Letzte Änderung: 03. März 2021, 09:13 von Bernd G. »

Offline Viper013

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Re: Das teuerste Hardtop Deutschlands - Leopard 1, Baujahr 1966
« Antwort #4 am: 03. März 2021, 09:25 »
...wow, da kennt sich aber einer aus.

Danke für die Erläuterungen.  :ThumbUp:
"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen"
-Walter Röhrl-


Offline Army66

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Re: Das teuerste Hardtop Deutschlands - Leopard 1, Baujahr 1966
« Antwort #5 am: 03. März 2021, 09:33 »
Schön das die Tipps hinterher kommen :down:. Mir gefällt er. Weil ich keine Ahnung von den Details habe. Außer dem mein Baujahr :10:. Nicht entmutigen lassen Matthias. Vielleicht kann man das ja noch Ändern.

Offline Bernd G.

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Re: Das teuerste Hardtop Deutschlands - Leopard 1, Baujahr 1966
« Antwort #6 am: 03. März 2021, 13:02 »
@Viper013 : Ich hab dieses Baulos selbst in der Mache,bin ansonsten im Bereich StuG III eher zuhause dank Wolfgang.
                   Aber der Leopard I is schon schönes Tierchen,hatte beim Bund als Schlosser damit zu tun.

@Army66 : Ich bin in den letzten Monaten nur sporadisch hier und hab den Baubericht verpasst.
                 Ansonsten wäre ich gerne behilflich gewesen.

Gruss Bernd

Offline Floriansjünger

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Re: Das teuerste Hardtop Deutschlands - Leopard 1, Baujahr 1966
« Antwort #7 am: 03. März 2021, 15:29 »
Man lernt nie aus... ich werde mir deinen Beitrag auf alle Fälle gut ansehen, wenn er dann kommt. Danke für die Hinweise!  :5:
Das ärgerliche ist eigentlich, jetzt wo ich weiß wo ich etwas übersehen habe, kann ich die meisten deiner Kritikpunkte sogar an meinen Fotos erkennen.  :down:
 
Den Schutzkragen habe ich sogar selber irgendwann gemerkt, natürlich exakt einen halben Tag nach Ende der Lackierarbeiten...
Den Griff am Werkzeugkasten noch zu korrigieren dürfte kein großes Prolem sein, die Stützdreiecke der Aufstiegshilfen sind gefährlich, mal sehen, ob ich mich da mit einem Seitenschnieder rantraue.
Die Löcher für die Hebeösen...  Asche auf mein Haupt, die sind mir irgendwie entgangen. Die Ösen selbst habe ich noch absichtlich weggelassen, das Verschließen der Löcher dann anscheinend vergessen. :bonk:

@Army66: Natürlich wäre es schön gewesen, die Fehler vor Fertigstellung zu bemerken, aber das ist nunmal das bewusste Risiko bei einem Projekt, bei dem sich der Bau in 2-3 Abendsitzungen abarbeiten lässt. Entsprechend hat der Baubericht ja auch nur zwei vollwertige Updates, 1x Bau, 1x Bemalung - Mit anderen Worten, ich bin mir bewusst, dass es wahrscheinlich schon beim ersten Beitrag des Bauberichts zu spät gewesen sein könnte um noch alle Änderungen aufzunehmen.

Schöne Grüße,
Matthias
Ich bin Modellbauer, kein Fotograf!