Autor Thema: Eine kleine Geschichte der Boeing B-17 / Teil 1  (Gelesen 2070 mal)

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Offline BWacher

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Eine kleine Geschichte der Boeing B-17 / Teil 1
« Antwort #15 am: 20. Juni 2014, 22:46 »
Ganz schöne Fusselarbeit oder? Sieht super aus. '<img'>
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Offline Klaus Lotz

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Eine kleine Geschichte der Boeing B-17 / Teil 1
« Antwort #16 am: 21. Juni 2014, 00:26 »
Hallo Jürgen,

soweit so gut, aber hast Du mit den Nieten nicht ein wenig übertrieben? An den Spanten machen sie ja noch Sinn, aber die auf der Fläche würden wohl ins leere greifen. Da ist ja nichts drunter.
Ich denke der Flügelholm sah bei der "B" nicht viel anders aus, als bei der"F".

Gruß

Klaus
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Offline Nasenbaer

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Eine kleine Geschichte der Boeing B-17 / Teil 1
« Antwort #17 am: 21. Juni 2014, 08:27 »
Moin Klaus,
da werde ich dich wohl eines besseren belehren müssen. '<img'>



Warum da so viele Nieten sind, hat sich mir auch noch nicht so recht erschlossen, könnte aber evtl. was mit den Tanks zu tun haben, da auch nur die Flächen so "vernietet" sind, wo die Flügeltanks sind. Die Nieten wurden übrigens oben wie unten an der Tragfläche angebracht!

Gruß
Jürgen





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Eine kleine Geschichte der Boeing B-17 / Teil 1
« Antwort #18 am: 21. Juni 2014, 13:30 »
Zitat (Nasenbaer @ Sa, der 21. 06. 2014,08:27)


Warum da so viele Nieten sind, hat sich mir auch noch nicht so recht erschlossen, könnte aber evtl. was mit den Tanks zu tun haben, da auch nur die Flächen so "vernietet" sind, wo die Flügeltanks sind. Die Nieten wurden übrigens oben wie unten an der Tragfläche angebracht!

Hallo,

an diesen Stellen befanden sich so viele Nieten, weil dort die Außenhaut der B-17 zweilagig war. Direkt auf die Sparren wurden Wellblechplatten aufgebracht, ähnlich denen der Ju 52. Darauf wiederrum wurde die glatte, sichtbare Außenhaut aufgenietet. Daher die hohe Anzahl an Nieten. Somit waren die Flügel in den kritischen Bereichen wesentlich stabiler.

Sehen kann man das gut auf dieser alten Zeichnung (klicken für Link) und hier in diesem Beitrag (klicken für Link, etwa zur Mitte runterscrollen). Die Vielzahl der Nieten ist so also korrekt. Ob das für alle Versionen und Produktionszeiträume galt, weiß Ich freilich nicht.

Beste Grüße

Dennis

Offline Nasenbaer

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Eine kleine Geschichte der Boeing B-17 / Teil 1
« Antwort #19 am: 21. Juni 2014, 13:56 »
Hi Dennis,
Danke für die Erklärung. Habe ich jetzt auch in meinen Büchern gefunden. Ob es diese Menge an Nieten von Anfang an gab? Ja! '<img'>

Nieten B-17B

Zwar keine optimale Aufnahme, aber trotzdem erkennbar.

Gruß
Jürgen

Offline Klaus Lotz

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Eine kleine Geschichte der Boeing B-17 / Teil 1
« Antwort #20 am: 22. Juni 2014, 01:25 »
Wieder was gelernt.  ';)'
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Offline Nasenbaer

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Eine kleine Geschichte der Boeing B-17 / Teil 1
« Antwort #21 am: 23. Juni 2014, 22:00 »
Eine B-17B wird "flügge"!

Wie ja schon die Überschrift verrät, hat die B-17 ihre Flügel verpasst bekommen. Mit Ach und Krach ist es mir gelungen, die beiden Rumpfhälften miteinander zu verheiraten. Man merkt halt doch, das es ein älterer Bausatz ist. Es gab schon ein wenig zu schleifen und zu spachteln, aber jetzt bin ich soweit ganz zufrieden mit dem Ergebnis (und vorgewarnt, was mich bei der D erwartet). Auch das anbringen der Tragflächen ist nicht ganz ohne, da die Plastikzungen an den Flügeln dünner sind, als die Ausschnitte im Rumpf. Also ist da kein richtiger Halt vorhanden, wodurch man gezwungen ist, die Teile in verschiedenen Ebenen abzustützen und gleichzeitig anzudrücken. Dennoch bleiben recht große Spalten an den Übergängen die einiges an Nacharbeit erfordern werden. Jetzt aber mal ein paar Bilder vom jetzigen Stand.











Sowie die Spachtelarbeiten erledigt sind, gehts an die restlichen Anbauteile.

Gruß
Jürgen





Offline Nasenbaer

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Eine kleine Geschichte der Boeing B-17 / Teil 1
« Antwort #22 am: 26. Juni 2014, 21:54 »
Zeit für ein weiteres Update!

Nach dem Bemalen der Motoren wurden diese an die Motorgondeln geklebt.





Auch die Cockpithaube hat ihren Platz gefunden. Die B-17B hatte auf dem Cockpitdach zusätzlich noch einen kleinen "Ausguck". Academy sieht diese Haube mittig vor, was aber falsch ist! Sie befand sich auf der Copilotenseite!
Leider habe ich keine Lackiermaske für die B-17B gefunden, sodas ich die Verglasung freihändig lackieren durfte. Aber ich denke mal, das geht so. Den vorderen Holm ziehe ich aber noch mal nach! Jetzt bin ich froh, daß ich doch ein wenig mehr Zeit für die "Innereien" aufgewendet habe, denn man sieht durch die Scheiben mehr, als ich erwartet habe.





Nun noch ein Bild von der Bugsektion, und eins in der Halbtotale.





So, daß war es wieder mal für den Moment.

Gruß
Jürgen

Offline BWacher

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Eine kleine Geschichte der Boeing B-17 / Teil 1
« Antwort #23 am: 27. Juni 2014, 09:38 »
Dafür das du die Cockpithaube nicht abgeklebt hast sieht sie sehr sauber lackiert aus. Auch die Motoren gefallen mir sehr gut. '<img'>
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Offline Nasenbaer

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Eine kleine Geschichte der Boeing B-17 / Teil 1
« Antwort #24 am: 27. Juni 2014, 10:06 »
Dank Dir Frank.
Mit ner großen Lupe und nem 0000-Pinsel (Einhaar-Pinsel) ging es gerade so. '<img'>

Gruß
Jürgen

Offline BWacher

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Eine kleine Geschichte der Boeing B-17 / Teil 1
« Antwort #25 am: 27. Juni 2014, 11:06 »
Ich überlege auch schon mir so eine Kopflupe zu kaufen. '<img'>
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